Fladenbrot mit Kräutern

Der Dill fängt an zu blühen, Petersilie wächst sehr gut und neulich hat mir eine Bekannte gezeigt wie man in Tschetschenien, für spontane Gäste, kleine, mit Kräutern und Frischkäse gefüllte Fladenbrote macht. 

1 große Tasse Weizenmehl mit Wasser und 1/2 Tl. Backpulver mischen und zu einem weichen Teig verkneten. Den Teig etwas ruhen lassen.

Petersilie und Dill von den Stengeln zupfen und sehr klein hacken, 1 kleinen runden, frischen Ziegenkäse zerkrümeln und mit der Gabel in die Kräuter mischen. Da der Ziegenkäse salzig genug war habe ich kein extra Salz hinzu gegeben.

Eine handvoll Teig abnehmen und auf einer bemehlten Fläche mit den Fingern zu einem dicken Fladen formen. In der Mitte sollte der Fladen dicker als an den Rändern sein. Die Kräuter-Käsemischnung darauf verteilen, die Ränder nach oben ziehen und miteinander verbinden, dann umdrehen und den Fladen vorsichtig flachdrücken.  Anschließend auf einem flachen Blech, bei hoher Hitze von jeder Seite einige Minuten backen.

 

Galette mit Ziegenkäse, Feigenfüllung

Blinis hatte ich habe schon einmal ausprobiert und A. wünschte sich Galette. Mir war der Name wirklich unbekannt und als ich dann eine Weile gesurft hatte, wusste ich so ungefähr was ich gern ausprobieren wollte. Herzhaft, nicht so fettig, also auf keinen Fall ein Rezept mit Sahne und flüssiger Butter im Teig. Ich hatte eine Rolle mit 5 kleinen festen Ziegenkäsen aus Portugal mitgebracht, die waren eingeschweißt und daher länger haltbar und ich wusste, dass es im Keller noch ein Glas selbstgemachte Feigen-Chilli Marmelade gab.

Als Grundlage für den Teig orientierte ich mich an Estivales Galette von Valentinas Kochbuch Wir haben jeweils die Hälfte von allen Zutaten genommen und doch einen Mixer genutzt. Der Teig blieb 2 Stunden stehen und war dann doch sehr fest. Also haben wir in kleinen Schlucken weiter Wasser hinzugegeben bis er zähflüssig und gut zu streichen war.

Auf dem Küchenofen mit dem Rotiblech habe ich dann versucht, möglichst dünne Galette zu backen. Nach dem Umdrehen wurde dann auf eine Hälfte Feigen-Chilli Marmelade gestrichen auf die andere Hälfte 2 Scheiben Ziegenkäse gelegt und dann 2 mal gefaltet. Die ersten 5 habe ich erstmal auf ein Backblech gelegt und in den Ofen geschoben. Die nächsten dann länger gebacken, so dass sie knuspriger waren und die letzten mit Kochschinken und Edamer gefüllt. Dazu gab es Endivien-Karotten Salat.

Aus dem Ofen waren die mit dem Ziegenkäse leckerer, weil der Käse auch noch warm war und sie waren knuspriger. Ein Käse der zerfließt wäre besser von der Konsistenz her. Der kräftige Ziegenkäse mit dem scharfen Süßen des Feigenchutneys ist allerdings geschmacklich eine ganz tolle Zusammenstellung.

Basilikumpesto

Basilikumpesto

Im Gewächshaus wuchert der Basilikum. Einen Topf aus dem Supermarkt hatte ich in 3 Teile gepflückt und schon vor den Tomaten eingepflanzt. 2 weitere Töpfe mit Basilikum der dickere Blätter hat und Strauchbasilikum genannt wird, habe ich später eingepflanzt. Einer ist lila und der andere grün. Von allen Pflanzen wurde schon öfter was geerntet, sie sind schön verzweigt und kräftig und fangen jetzt wieder an Blüten zu bilden. 

Im Kühlschrank ist eine halbe Packung getrocknete Tomaten, die mal verarbeitet werden müssen und ein Päckchen Pinienkerne habe ich auch noch.

Basilikumpesto
 
Kategorie: Vegan
Küche: Europa
Zutaten
  • Eine große Schüssel Basilkum, ruhig mit Blütenknospen und Stängeln
  • ½ Paket getrocknete Tomaten, ca. 60 Gramm, in Streifen geschnitten
  • 1 Packung Pinienkerne 60 Gramm
  • 1 Espressotasse Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und grob gewürfelt
  • etwas Balsamikoessig
  • Salz
Arbeitsschritte
  1. Getrocknete Tomaten in Streifen schneiden und in einer Mischung aus Balsamikoessig und Wasser 1 Stunde einweichen.
  2. Basilikum mit einem großen Messer in Streifen schneiden und mit den getrockneten Tomaten und dem Öl mit einem Pürierstab zerkleinern.
  3. Pinienkerne rösten und im Mixer hacken, dann die Knoblauchzehen hinzugeben, weiter mixen und zum Schluss auch die Basilikummasse und Salz.

 

Update 10.07.2017

Der Basilikum ist schon wieder so gewachsen, dass ich einen größeren Teil verarbeiten muss. Dies mal nutze ich nur die Blätter, die Blüten sind schon aufgegangen und die Stängel sehr dick. Einen gleichen Anteil an Rukolablättern gebe ich hinzu, zerkleinere alles mit einem Wiegemesser und püriere alles mit dem Zauberstab. 1 Schüssel Walnusskerne und ein großes Stück Hartkäse zerkleinere ich im Mixer und mische die Hälfte der Basilikum – Rukolamischung unter. Ich werde die Hälfte der Masse einfrieren, mal sehen ob das funktioniert.

Die andere Hälfte mische ich mit Ziegenkäse, Frischkäse und getrockneten Tomaten als Brotaufstrich.