frittierte Schwarzwurzeln und anderes Gemüse

Nun habe ich die kurze Reihe Schwarzwurzeln geerntet, sie sind erstaunlich lang und dick geworden. Eine musste ich wegwerfen, sie war innen seltsam schwarz aber nicht zerfressen, ich weiß nicht woran das lag. Die Hälfte der Stangen werden in Pankomehl frittiert. Dieses japanische weiße Paniermehl ist wesentlich gröber als unseres, daher wird die Panade krosser. Weil es noch Reste von Kürbis und Champignons gab, habe ich die auch frittiert und ein Rest Süßkartoffel und einige Garnelen. Dazu gab es Salat aus dem Gewächshaus und Garten (Radicchio, Winterpostelei, Winterheckzwiebel und Feldsalat)

frittiertes Gemüse und Garnelen
 
Autorin:
Kategorie: Meeresfrüchte und Gemüse
Küche: Fusion
Zutaten
  • 3 große Schwarzwurzeln
  • einige Champignons
  • 1 Stück Muskatkürbis
  • ½ Süsskartoffel
  • einige Garnelen
  • 1 Eiweiß
  • Zitrone
  • ½ Liter Öl zum frittieren
  • 1 E. Gochujang
  • Salz
  • Salat, Zitrone, Olivenöl
  • Knoblauchmayonnaise
Arbeitsschritte
  1. Schwarzwurzeln schälen, in 3cm große Stücke schneiden und in Wasser mit einem Spritzer Zitrone legen damit sie nicht braun werden. Die Schale vom Kürbis entfernen und auch in mundgerechte Stücke schneiden, Champignons säubern.
  2. Salat waschen und eine leichte Salatsoße aus Olivenöl und Zitrone zubereiten.
  3. Die Süßkartoffel schälen und in längere Stücke schneiden.
  4. Eiweiß schlagen und mit Salz und Gochunjang würzen. Das Öl auf mindestens 180 Grad erhitzen.
  5. Pankomehl auf einem Teller ausbreiten. Schwarzwurzeln, Champignons, Kürbis und die Garnelen jeweils erst durch das Eiweiß ziehen und dann im Pankomehl wenden anschließend in einzelnen Lagen frittieren und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Die Süßkartoffelpommes ebenfalls frittieren.
  6. Mit Salat und Knoblauchmayonnaise servieren.

 

Kältewellen im Frühling 2018

Es ist unglaublich kalt. Die Tiefdruckwirbel hängen über Südeuropa und über uns liegt ein Hoch welches sibirische Kälte bringt. Seit 4 Tagen habe ich 5 Kerzen zusätzlich zur Infrarotplatte im Gewächshaus stehen. Tagsüber scheint meist die Sonne, weshalb die Temperaturen im abgetrennten Teil vom Gewächshaus meist über 10 Grad liegen, auch wenn draußen Dauerfrost ist. Alle Pflanzen in kleinen Töpfen habe ich ins Haus geholt und die anderen haben die -5.5 Grad nachts gut überstanden. Draußen war die Temperatur auf -13 Grad heruntergegangen. Grün im Schnee sieht zwar schlapp aus, wenn es gefroren ist, aber am Tage taut es wieder auf. Das Winterpostelein habe ich jetzt immer wieder ausgedünnt, weil so viele Pflanzen gekeimt waren. Es hatte sich doch stark im letzten April selber ausgesät was ich nicht vermutet hatte.

Die Radischen im Kompostbeet haben bisher auch alles gut überstanden, es wird dort also sicher auch von unten Wärme produziert. Den schon im Haus vorgezogenen Kopfsalat setze ich aber lieber noch nicht dort hinein.

Der Küchenofen läuft seit dem Morgen und daher kann man sich überbackene Brötchen zum Frühstück machen z.Bsp. mit Käse, Olivenöl, getrockneten Tomaten, Zwiebeln und dann frisch geerntetes Winterpostelein dazwischen.

Es ging dann noch weiter mit der Kälte bis in den März hinein. Auf der nicht abgetrennten Seite des Gewächshauses war der Boden gefroren, weil die schmale Seite nur Einfachfenster hat, aber ein Winterjasmin im Topf, blühte unverdrossen weiter, hinter bezaubernden federartigen Eissternen.

Chicoree – Winterpostelein Salat

Chicoree Salat

Nun ist dies wircklich der allerletzte Chicoree. Er ist immer noch super frisch, wohlgeformt – 1A!

Chicoree - Winterpostelein Salat
 
Kategorie: Vegan
Küche: Mediterran
Zutaten
  • 1 Chicoree in halbierten Streifen
  • 2 Hände voll Winterpostelein
  • einige Blättchen Grün im Schnee
  • ½ rote Zwiebel in Streifen geschnitten
  • 1 kleine Blutorange in Ringe und dann ¼ geschnitten
  • ½ Apfel geviertelt und dann in Scheiben geschnitten
  • Salatsoße aus Olivenöl, süßem Senf, Apfelessig, Birnendicksaft und Salz

 

Winterpostelein

Winterpostelein

Schon 2 Jahre hatte ich im Herbst Winterpostelein ausgesät, er keimte, aber im März waren da immer noch nur winzige Blätter und ich habe ihn dann in den Boden eingearbeitet. Letztes Jahr habe ich dann im November die letzten Samen aus der Tüte in Reihen in das Gewächshaus gestreut als ich die Gurken abgeerntet hatte. Wundersamerweise entwickelten sich richtige Pflanzen mit Blättern die eine Größe hatten, bei denen es sich lohnte sie zu Ernten.

Der erste frische Salat Anfang März!!