Kürbisgnocchi und Rehgulasch mit Dörrbohnen

Rehgulasch und Kürbisgnocchi

Rehgulasch mit DörrbohnenLetzten Sommer hatte ich einige Bohnen, die noch keine Kerne ausgebildet hatten in der Sonne getrocknet. Für mich waren Dörrbohnen völlig unbekannt, aber in der Schweiz gibt es noch einen Hersteller dieser Bohnen und es gibt tolle Rezepte für Bohneneintöpfe mit getrockneten Bohnen. Heute will ich sie nun mal in einem Rehgulasch probieren. Die getrockneten Waldpilze vom letzten Herbst hatte ich auch noch nicht angefangen zu verbrauchen und vor allem ist noch ein großes Stück Kürbis vom letzten Wochenende da. Die 2 Äpfel für den Rotkohl sind auch noch aus dem Keller und natürlich auch Birnensirup und Saft. Sonst ist außer den 2 Karotten im Gulasch alles gekauft. Leider sind da ja sogar auch schon die eigenen Kartoffeln verbraucht. Die letzten Kartoffeln im Keller brauchen wir für die nächste Saison.

KürbisgnocchiDie Gnocchi auf dem Brett habe ich eingefroren. Die Dörrbohnen waren etwas zäh und nun wissen wir nicht woran das lag.

Kürbisgnocchi mit Rehgulasch und Rotkohl
 
Kategorie: Fleisch
Küche: Europa
Zutaten
Rehgulasch
  • 400 Gramm in kleine Stücke geschnittene Rehkeule
  • 2 fein gewürfelte Zwiebeln
  • 1 Stück Sellerie und 2 kleine Karotten gewürfelt
  • 2 Handvoll getrocknete Pilze, Maronen und Steinpilze
  • 2 Handvoll getrocknete grüne Bohnen
  • 1 Espressotasse Rotwein
  • 1 kleines Glas Rinderfond
  • 4 Pimentkörner, 4 Wacholderbeeren, 1 Scheibe getrocknete Orange mit Schale
  • Pfeffer, Salz, Öl
Rotkohl
  • ⅓ Rotkohl
  • 2 mürbe Äpfel
  • 2 Nelken
  • 1 Tl. Birnensirup
  • 2 El. Reisessig
  • 1 Glas Apfel-Holundersaft
  • Wasser
  • Salz
Kürbisgnocchi
  • 5 kleine gekochte Kartoffeln
  • ¼ Muskatkürbis im Ofen gegart
  • 1 Eigelb
  • Hartweizenmehl
  • Weizenmehl
  • ½ Tl. Galgant
  • Salz
Arbeitsschritte
  1. Am Vortag die Trockenbohnen in Wasser einweichen.
  2. Zunächst das Fleisch mit etwas Öl scharf anbraten, dann die Zwiebel, den Sellerie und die Karotten hinzufügen, anbraten und mit dem Rotwein ablöschen. Die Brühe hinzugeben und etwa eine Stunde bei geringer Hitze garen. Zwischendrin Wachholder und Piment im Mörser zerkleinern und hinzugeben, ebenso die getrocknete Orange klein schneiden und unterrühren.
  3. Rotkohl in feine Streifen schneiden, die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Rotkohl, Äpfel, Nelken, etwas Essig und den Birnensirup in einen Topf geben und mit dem Saft auf einer nicht so heißen Stelle auf dem Ofen langsam erwärmen.
  4. Kürbis mit einem Löffel aus der Schale kratzen und mit den gepellten Kartoffeln in eine Schüssel geben. Ein Eigelb, Salz, Galgant und 3 El. Hartweizenmehl hinzufügen und mit dem Mixer zerkleinern. Soviel Mehl zugeben und unterrühren bis eine zähe Masse entstanden ist, die sich auf einem bemehlten Brett rollen lässt. In Portionen zu 1,5 cm dicken Rollen formen und von diesen Streifen abschneiden und auf einem Teller mit Hartweizenmehl einmal rollen.
  5. Die Trockenbohnen und die Pilze zum Gulasch geben und soviel Wasser hinzugeben, dass alles fast bedeckt ist. Eine weitere Stunde köcheln.
  6. Den Rotkohl nun auch aufkochen, er sollte noch Biss haben.
  7. Das Wasser für die Gnocchis aufsetzen.
  8. Nach einer halben Stunde die Gnocchis portionsweise im siedenden Wasser garen und dann anbraten.

 

Lamm – Bohneneintopf

Bohneneintopf

Gestern haben wir eine Portion vom Lamm – Tomateneintopf aus der Gefriertruhe genommen, es wird ein halber Liter sein und dazu haben wir 2 Tassen der getrockneten weißen Bohnen eingeweicht. Letztes Jahr war ein wirklich sehr schlechtes Bohnenjahr. Von den Kidneybohnen haben wir noch 2 Portionen. Die letzten weißen Bohnen habe ich in ein Glas mit 3 verschiedenen gemischten Trockenbohnen gegeben, das wird auch noch 1 Essen. Danach müssen wir wieder welche kaufen: wie Schade! Dieses Jahr baue ich auf jeden Fall viel mehr Bohnen an.

1 Zwiebel, 3 Zehen Knoblauch kleingeschnitten und angebraten, dazu eine halbe Stange Lauch und dann die gekochten Bohnen und den Tomaten – Lammeintopf 1/2 Std. auf kleiner Hitze geköchelt.

Es schmeckt himmlisch und ist auch als Tapa perfekt. Bei meinen früheren Urlauben in Spanien bei denen wir auch im Inland unterwegs waren, gab es sehr häufig kleine Portionen Fleischeintopf mit Weißbrot als Tapa.