Ofengemüse mit scharfer Erdnusssauce

Dieses Jahr wurden ja bei uns alle Zucchini und Kürbispflanzen von den Schnecken verspeist aber einen Hokkaido habe ich von Nachbarn geschenkt bekommen. Neulich hatte ich Ingwer und Kurkuma geerntet, die Knollen liegen noch im kühlen Flur. Nun habe ich ja gelernt, dass man sie auf keinen Fall in einem feuchten Gemüsefach im Kühlschrank lagern darf, weil sie wegen der dünnen Haut schnell anfangen zu schimmeln.  Heute gibt es also Ofenkürbis mit Pastinaken und Kartoffeln und Erdnusssauce weil ich die letzten Reste von Erdnussmus und Tahin mal verbrauchen möchte.  Die Süßkartoffel ist leider nicht aus dem Garten, die 2 die ich ernten konnte sind schon gegessen.

Kürbis aus dem Ofen mit Erdnusssauce
 
Autorin:
Kategorie: Vegan
Küche: Asien
Zutaten
Ofengemüse
  • ⅓ Hokaidokürbis
  • 1 Süßkartoffel
  • 4 blaue Kartoffeln
  • 1 Pastinake
Soße
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 gehäufter El. Erdnussmus
  • 1 gehäufter El. Tahin
  • 1 Tl. Gochujang
  • Meersalz
  • Zitronensaft
  • Zesten von 2 Biomandarinen
Arbeitsschritte
  1. Knoblauch und Ziebel pellen und würfeln. Mit etwas Meersalz in einem Blender grob zerkleinern und dann alle anderen Zutaten für die Soße hinzugeben und pürieren.
  2. Kartoffeln und Pastinake schälen und in dickere Scheiben schneiden, Hokaido entkernen und in Spalten schneiden. Etwas Öl auf einem Blech verteilen, Gemüse darauflegen, mit der Hälfte der Soße bestreichen und etwa 1 Std. bei 180 Grad im Ofen backen. Mit der anderen Hälfte der Soße servieren.

 

Die  Sauce auf dem Ofengemüse wurde köstlich knusprig, krümelig und die rohe Variante schmeckte schön scharf und spicy. Dazu gab es Salat aus dem Garten und Zaziki. Heute waren es 12 Grad. Die Temperaturen sollen aber in den nächsten Tagen sinken. Da ein Teil des Endiviensalates beim letzten Frost gelitten hat, werde ich morgen die restlichen Salate ernten und im Kühlschrank lagern. 

Kaninchen mit Kürbis

Ein zweiter Versuch Raz El Hanout selber zu machen war auch nicht so ganz perfekt. Es fehlen mir doch immer noch einige Gewürze und ich hatte wirklich zu viel Chilli hinzugegeben. Für das Kaninchen war das zwar sehr lecker und es passte auch hervorragend zum Kürbis aber mit dem Orginal hatte es doch wenig zu tun. Zusammen mit Zwetschgensauce und eingelegtem Chicoree  ein Traum.

Kaninchen mit Kürbis
 
Kategorie: Fleisch
Küche: Nordafrika
Zutaten
  • 1 oberes Stück von einem kleinen Flaschenkürbis
  • ½ Kaninchen in 4 Teilen
  • ½ Süßkartoffel
  • ½ Glas Wasser
  • Blätter 3 Stengenl Erdbeerspinat
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 El. Raz El Hanout
  • Öl
  • Salz
Arbeitsschritte
  1. Kaninchen von allen Seiten mit Raz El Hanout einreiben.
  2. Kaninchenteile in einer hohen Pfanne in Öl von allen Seiten scharf anbraten, in Würfel geschnittene Zwiebel und Knoblauch hinzugeben, unter Rühren weiter braten, bis auch die Zwiebeln geröstet sind.
  3. Wasser angießen und einen Deckel auflegen. Bei geringer Hitze eine ¾ Stunde köcheln lassen, bei Bedarf etwas Wasser hinzugeben.
  4. Das obere Ende des Flaschenkürbis schälen und in 1cm dicke Scheiben schneiden, ebenso die Süßkartoffel.
  5. Das Kaninchen herausheben und in die Pfanne eventuell etwas Wasser geben, so dass auf dem Boden der Pfanne etwas Flüssigkeit ist.
  6. Den Boden der Pfanne mit dem Flaschenkürbis belegen und darüber die Süßkartoffeln legen. Bei geschlossenem Deckel fast weich garen und zwischendurch einmal wenden.
  7. Blätter vom Erdbeerspinat waschen.
  8. Währenddessen das Kaninchen in einer weiteren Pfanne mit etwas Öl von allen Seiten knusprig braten.
  9. Nun die Kürbisscheiben und Süßkartoffeln in der Pfanne auf eine Seite schichten und auf die andere Seite den Erdbeerspinat geben. Bei größerer Hitze und geschlossenem Deckel zusammenfallen lassen, dann den Deckel abnehmen und die restliche Flüssigkeit verdampfen lassen.
  10. Mit Zwetschengensauce und eingelegtem Chicoree sevieren.