frittierte Schwarzwurzeln und anderes Gemüse

Nun habe ich die kurze Reihe Schwarzwurzeln geerntet, sie sind erstaunlich lang und dick geworden. Eine musste ich wegwerfen, sie war innen seltsam schwarz aber nicht zerfressen, ich weiß nicht woran das lag. Die Hälfte der Stangen werden in Pankomehl frittiert. Dieses japanische weiße Paniermehl ist wesentlich gröber als unseres, daher wird die Panade krosser. Weil es noch Reste von Kürbis und Champignons gab, habe ich die auch frittiert und ein Rest Süßkartoffel und einige Garnelen. Dazu gab es Salat aus dem Gewächshaus und Garten (Radicchio, Winterpostelei, Winterheckzwiebel und Feldsalat)

frittiertes Gemüse und Garnelen
 
Autorin:
Kategorie: Meeresfrüchte und Gemüse
Küche: Fusion
Zutaten
  • 3 große Schwarzwurzeln
  • einige Champignons
  • 1 Stück Muskatkürbis
  • ½ Süsskartoffel
  • einige Garnelen
  • 1 Eiweiß
  • Zitrone
  • ½ Liter Öl zum frittieren
  • 1 E. Gochujang
  • Salz
  • Salat, Zitrone, Olivenöl
  • Knoblauchmayonnaise
Arbeitsschritte
  1. Schwarzwurzeln schälen, in 3cm große Stücke schneiden und in Wasser mit einem Spritzer Zitrone legen damit sie nicht braun werden. Die Schale vom Kürbis entfernen und auch in mundgerechte Stücke schneiden, Champignons säubern.
  2. Salat waschen und eine leichte Salatsoße aus Olivenöl und Zitrone zubereiten.
  3. Die Süßkartoffel schälen und in längere Stücke schneiden.
  4. Eiweiß schlagen und mit Salz und Gochunjang würzen. Das Öl auf mindestens 180 Grad erhitzen.
  5. Pankomehl auf einem Teller ausbreiten. Schwarzwurzeln, Champignons, Kürbis und die Garnelen jeweils erst durch das Eiweiß ziehen und dann im Pankomehl wenden anschließend in einzelnen Lagen frittieren und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Die Süßkartoffelpommes ebenfalls frittieren.
  6. Mit Salat und Knoblauchmayonnaise servieren.

 

Tempura

Tempura

Bei japanischem Essen gibt es häufig Gemüse in Tempurateig und so etwas mache ich heute. Ich hatte im letzten Jahr zum ersten Mal Schwarzwurzeln angebaut und bin sehr zufrieden. Die Stangen sind zum Teil Daumen dick und sehr lang. Auch ohne, dass ich sie mit Stroh abgedeckt hatte sind sie noch in einem einwandfreien Zustand.

Gemüse in Tempurateig
 
Kategorie: Vegan
Küche: Fusion
Zutaten
  • einige Salbeiblätter
  • einige Röschen Blumenkohl
  • 4 Stangen Schwarzwurzeln
  • 2 gehäufte El. Kartoffelstärke
  • 1 gehäufter El. Weizenmehl Typ 550
  • sehr kaltes Wasser
  • ⅓ Liter Rapsöl
  • Paniermehl
  • Salz
Arbeitsschritte
  1. Schwarzwurzeln schälen, am besten mit Haushaltshandschuhen, da sie einen klebrigen Saft absondern und in längere Stücke schneiden.
  2. Das Rapsöl in einen kleinen Topf geben und langsam erhitzen.
  3. Die Kartoffelstärke mit dem Mehl und etwas Salz vermischen, dann sehr kaltes Wasser hinzufügen und rühren. Es sollte ein flüssiger Teig entstehen.
  4. Die Schwarzwurzeln in die Teigmasse geben, dann herausnehmen und in Paniermehl wälzen.
  5. Die Blumenkohlröschen halbieren und in den Teig geben und auch die Salbeiblätter darin wälzen.
  6. Sobald das Öl 180 Grad erreicht hat, die panierten Schwarzwurzeln und Blumenkohlröschen nach und nach frittieren. Die Blumenkohlröschen und Salbeiblätter gut abtropfen lassen, bevor sie ins heiße Öl kommen. Die Schwarzwurzeln brauchen 12 Minuten bis sie gar sind, der Blumenkohl kann auch kürzer frittiert werden, je nachdem wie bissfest er noch sein soll

Wir konnten die Temperatur mit dem Küchenofen nicht halten, sie ging auf 150 Grad zurück, was bei Blumenkohl und Schwarzwurzeln nicht kritisch war. Es gab aber auch noch gefüllte Auberginenscheiben, die sich sehr mit Fett vollsaugten und nicht essbar waren. Bei einer höheren Temperatur wäre dies vielleicht nicht der Fall gewesen.