Rhabarbersaft

Der Rhabarber hat sich nun im zweiten jahr nach dem Umsetzen sehr gut entwickelt und es lohnt sich Saft zu machen. Dieses Mal habe ich es mit dem Dampfentsafter versucht und das hat sehr gut geklappt. Einen Teil des entsafteten Rhabarbers habe ich dann zusammen mit Erdbeeren als Nachtisch eingefroren, einen anderen Teil zusammen mit Erdbeeren als Marmelade eingekocht, die aber nicht gelierte. Ob Rhabarber einen Antigelierstoff enthält?

Rhabarbersaft

Nun gab es die zweite Rhabarberernte und diesmal hatte ich vorher beim Surfen den Blogevent Rhabarber von kochkarussel gefunden. Da gab es auch das Rezept für Rhabarbersaft von Aska’s Hexenküche. Da es bei mir insgesamt 1, 2 kg frisch geernteter Rhabarber war, hatte ich auch ziemlich viel Schale aber keine Enden. Im Rezept hieß es, dass man die Schale und Enden von 600g Rhabarber nehmen soll, die Schale in einem Topf mit Wasser bedecken und 20-40 min köcheln (zusammen mit 50g Zucker, Saft von einer halben Zitrone und 2 El Vanillezucker).

Wir brauchten mal wieder Duschwasser, also lief die Küchenhexe und ‚vor sich hin köcheln‘ war kein Problem. Habe die Schalen in einem kleinen Topf zusammengedrückt und insgesamt 1,5 Liter Wasser darauf gegossen. Zitrone hatten wir nicht also 1/2 Orange ausgepresst, 2 El. Zucker und keine Vanillezucker hinzugefügt. Nach einer Stunde köcheln mal probiert und da fand ich den Geschmack enttäuschend wässerig.

Nach dem Rezept habe ich dann den Sud in eine Plastikschüssel umgefüllt und am nächsten Abend (also nicht nach 12 sondern 24 Stunden) noch einmal aufgekocht, abgeseit und in eine Flasche abgefüllt. Den Rest habe ich mir in ein Glas gegossen und abkühlen lassen. Ja, da war schon mehr Rhabarbergeschmack drin aber immer noch nicht genug und auch dass der Saft süß ist, stört mich irgendwie.

Fazit: beim nächsten mal mit einigen vollständigen Rhabarberstücken und kein Zucker!

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Auf der Suche nach Rhabarberrezepten bin ich auf das Blogevent Rhabarberglück von kochkarussel gestossen. Dort habe ich mich für den Beitrag von Sandra’s Tortenträumereien entschieden: Rhabarberkuchen nach Barbara Bonisolli. Es gab sehr viele Rezepte die unglaublich lecker aussahen aber ich hatte auch noch Quark und einen Rest Crème Fraiche im Kühlschrank … Die Vorstellung von cremig / süss mit sauer auf knusprig hat mich überzeugt. Allerdings gab es überhaupt keinen weißen Zucker mehr und daher habe ich insgesamt weniger Zucker genommen, was auch sehr lecker war!!!! Den geernteten Rhabarber hatte ich nach dem Ernten gewogen aber ich weiß nicht, wie viel von den knapp 1,2 kg da nun auf den Kuchen gepasst haben.

Rhabarberkuchen
 
Autorin:
Kategorie: Vegetarisch
Küche: Lokal
Zutaten
  • Zutaten für den Teig:
  • 150g Butter, zimmerwarm + etwas für die Form
  • 150g weißes Weizenmehl
  • 50g weißes Dinkelmehl
  • 2 EL gemahlene Walnüsse
  • 60g Rohrzucker
  • Zutaten für den Belag:
  • Mark von ½ Vanilleschote
  • 3 Eier
  • 2 El Zucker und 1 El Honig
  • 100g Creme fraîche
  • 1 El Magerquark
  • ungefähr 500-700 g Rhabarber, gewaschen, geschält und in 2 cm große Stücke geschnitten, so dass er später den Boden nebeneinander gelegt gut bedeckt.
Arbeitsschritte
  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und eine Kuchenform mit Butter einfetten.
  2. Die Butter in eine Schüssel würfeln und die übrigen Zutaten für den Teig dazu geben. Mit den Händen verkneten, so dass Streusel entstehen. Diese dann in der Form gleichmäßig verteilen und festdrücken. Das Ganze 15-20 Minuten im Ofen vorbacken. In der Zwischenzeit die Eier, den Zucker und das Vanillemark für den Belag mit dem Quirl schaumig schlagen. Creme fraîche und Quark unterrühren.
  3. Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen und den Ofen auf 180 Grad weiter heizen. Die Creme sofort auf den noch heißen Boden geben. Die Rhabarberstücke darauf verteilen und alles weitere 40-50 Minuten backen.