Bibimbap – Capuns

Nach wieder sonnigen 16 Grad am Anfang dieser Woche  scheint es nun doch übernächste Woche kälter zu werden und auch Bodenfrost ist angesagt. Ich habe überlegt wie ich denn das restliche Gemüse verkochen könnte. Es sind ja noch Karotten in der Erde, die allerletzte große Gurke liegt noch im Kühlschrank und müsste verbraucht werden und vor allem hatte ich den roten Mangold mit seinen riesigen Blättern noch nicht geerntet weil ich Capuns machen wollte. Da es auch noch Pak Choi Kimchi gibt kam mir die Idee, dass ich ja auch den Mangold mit Bibimbap füllen könnte um die Capuns dann zu dämpfen und mit Gochujang und Kimchi zu servieren.


Bibimbap - Capuns
 
Kategorie: Fleisch
Küche: Asien
Zutaten
  • 6 große rote Mangoldbätter
  • 1 kleine Tasse Sushireis
  • 1 Karotte
  • 100 Gramm Rinderhack
  • ¼ Landgurke
  • 1 Ei
  • 2 Tl. Sojasauce
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 El. Gochujang
  • Sesamsamen
  • Ingwer gerieben
  • Sesamöl
  • Salz
Arbeitsschritte
  1. Die Stiele der Mangoldblätter entfernen und dabei auch aus dem Blatt den unteren dicken Teil des Stiels ausschneiden. 2 Stiele in kleine Streifen schneiden und die anderen für ein anderes Essen verwenden.
  2. In einem großen Topf Wasser mit Salz zum Kochen bringen und die Mangoldblätter nacheinander blanchieren.
  3. Reis in 2,5 facher Menge Salzwasser zum Kochen bringen und dann auf kleiner Hitze quellen lassen bis er gar ist.
  4. Die Knoblauchzehe fein würfeln und in einer Pfanne mit etwas Sesamöl und dem Rinderhack unter rühren braten. Zum Schluss die Sojasauce hinzugeben.
  5. In der gleichen Pfanne die in Stifte geschnittene Karotte bissfest anbraten. Danach die Mangoldstiele mit dem Sesam anrösten.
  6. Gurke ebenfalls in Stifte schneiden. Das Ei verquirlen und in einer weiteren Pfanne braten, und mit einem Holzspatel in Streifen teilen.
  7. Die Mangoldblätter nacheinander auslegen und jeweils 2 El. Reis am unteren Ende verstreichen. Darauf dann die übrigen Zutaten legen. Nun die Seiten über die Mitte klappen und einrollen.
  8. In einem Sieb über heißem Wasser ½ Stunde dämpfen.
  9. Währenddessen 2 El. Gochujang mit 1 Tl. Sesamöl und dem Ingwer verrühren.
  10. Die Mangoldrollen mit Gochujangsauce und Kimchi servieren.

 

Linsensalat mit Fenchel

Linsensalat mit Fenchel
 
Kategorie: Vegan
Küche: Fusion
Zutaten
  • Eine große Tasse Berglinsen
  • Eine große Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll Fenchelstreifen
  • 1 große Karotte
  • ½ Gurke
  • 1 frische rote Zwiebel mit grün
  • einige Scheiben eingelegter Ingwer
  • einige Blätter Petersilie und Fenchelgrün
  • je 1 Tl. Schwarzkümmel, gemahlener Koriander, Cumin,
  • gemahlene Paradise Grain
  • Erdnussöl, Olivenöl, Zitrone
  • Salz
Arbeitsschritte
  1. Berglinsen in Wasser mit bissfest garen.
  2. Karotte, Fenchel und Gurke in Streifen schneiden, Zwiebel würfeln, das Zwiebelgrün in Ringe schneiden, Knoblauch sehr fein hacken, Ingwer würfeln und Blätter hacken. Die abgekühlten Linsen mit den anderen Zutaten gut mischen

Es ist so trocken, dass wir Gießen und Gießen aber an den Stellen im Garten wo den ganzen Tag die Sonne drauf scheint, reicht es einfach nicht. Ich habe nun den Fenchel quasi ˋnotgeerntet´. Die Erde hat an der Stelle auch nicht genügend Nährstoffe, so dass schon die erste Aussat angefangen hat zu blühen als ich noch dachte, sie könnten noch ein wenig wachsen.

Bei diesem Rezept sind wirklich alle Gemüse ganz frisch aus dem eigenen Garten.

Curry – Senfgurken

Curry - Senfgurken
 
Kategorie: Vegan
Küche: Fusion
Zutaten
  • 1,5 Kilo Gurken
  • ½ Liter Apfelessig
  • ½ Liter Wasser
  • 1 Stück Ingwer geschält und in dicke Scheiben geschnitten
  • 1 Curkumawurzel geschmält und geviertelt
  • 2 El. Birnendicksaft
  • 1 El. Agavendicksaft
  • 1 Tl. grobes Meersalz
  • einige Borretchblüten und kleine Blätter
  • einige Dillblüten auch mit noch grünen Samen
  • Tafelsalz
Arbeitsschritte
  1. Gurken schälen und in der Höhe der Einmachgläser durchschneiden, dann dicke Kerne entfernen und in schmale Streifen schneiden. In einer Schüssel mit mehreren Tl. Salz mischen und etwa 2 Stunden stehen lassen.
  2. In einem Topf alle Zutaten außer dem Dill und den Borretschblüten mischen und aufkochen.
  3. Die Gurken hineingeben und 10 Minuten kochen.
  4. In saubere mit kochend heißem Wasser ausgespülte Gläser die Dill - und Borretschblüten und die Gurken geben. Die Gläser mit der heißen Flüssigkeit füllen bis die Gurken bedeckt sind und dann mit Twist - Off Gläsern verschließen.

 

Schlangengurken

Schlangengurke

Da hatte ich mir, leider ohne Datum folgendes notiert:

 3 Schlangengurken am Wochenende geerntet und nun noch 5 = 8 mal sehen wohin das führt. Die ersten kleinen Gurken hab ich vor 2 Wochen geerntet
Das führt dazu, dass die Pflanzen so schwer werden, dass oben das Brett rausreißt an dem sie hängen +3=11
12 +2+3 = 17 + 4 + 6 = 27 nun ist Juli und da kommen aus der letzten Woche 9 dazu = 36

… und so ging es immer weiter… Es war das erste mal, dass ich hier im Blumenladen 2 dieser Gurkenpflanzen gekauft hatte, die auf Kürbis gepfropft sind und dazu noch eine Sorte, die kleine Gurken macht. Alle 3 kamen hinten rechts ins Gewächshaus. Die Pflanze mit den kleinen Gurken starb recht schnell und die beiden anderen produzierten unglaublich viele lange Salatgurken. Die Pflanzen wucherten durch das Gewächshaus, ich musste ständig neue Ranken anbinden und sie so leiten, dass ich überhaupt noch durchkam. Auch als der Mehltau den innersten Teil der Pflanzen schon völlig zerstört hatte wuchsen sie immer weiter.

Wrap mit Frühlingsgemüse

gefülltes Fladenbrot

Wunderschönes Frühsommerwetter mit Temperaturen um 25 Grad, alles wächst prima. Die ersten Zuckerschoten sind reif und auch die ersten kleine Möhren können geerntet werden.

WrapFrühlingsgemüse

Wrap mit Frühlingsgemüse
 
Autorin:
Kategorie: Gemüse
Küche: Fusion
Zutaten
  • 1 kleine Tasse weißes Weizenmehl
  • ca. ½ Tasse Wasser
  • 1Tl. Salz
  • 1 El. Hoisinsauce
  • 1 Möhre
  • einige tropfen Sesamöl
  • 1 Stück Gurke
  • einige Zuckerschoten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Grün von einer Zwiebel
  • eingelegter Ingwer
  • 1 handvoll Mungobohnensprossen
  • einige Blättchen Koriandergrün
  • einige Blätter Pflücksalat
Arbeitsschritte
  1. aus dem Mehl, Salz und dem Wasser einen geschmeidigen Teig kneten, der nicht mehr an Fingern klebt, den Teig 1 Std. im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Gurke und Möhre, Zwiebelgrün in dünne Streifen schneiden.
  3. Den Teig noch einmal gut durchkneten und 2 runde, dünne Fladen ausrollen.
  4. Knoblauch hacken und mit dem Sesamöl und der Möhre in einer Pfanne dünsten.
  5. Nach einige Zeit die Zuckerschoten hinzugeben und kurz mit dünsten.
  6. Währenddessen auch die Fladen auf einer heißen Rotiplatte von beiden Seiten ohne Fett backen.
  7. Das Fladenbrot mit Hoisinsauce bestreichen, dann Salatblätter, das Gemüse aus der Pfanne, Gurke, Frühlingszwiebel, Mungobohnensprossen und eingelegter Ingwer darauf verteilen. Das untere Ende hochklappen und einrollen.

 

Wurststulle

Wurststulle
Das Brot für die Stulle

Im Winter gibt’s jedes Wochenende selbst gebackenes Brot. Sauerteig herstellen ist wirklich kinderleicht: das Internet ist voll mit Anleitungen, die alle was ähnliches vorschlagen und es funktioniert.

  1. Am ersten Tag 100 Gramm Roggenmehl Typ 1150 mit 100ml lauwarmem Wasser mischen und zugedeckt mind. 24 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen. Bei den meisten Rezepten steht was von 20 Grad Raumtemperatur. Daher war ich letztes Jahr, als ich zum ersten Mal Sauerteig selber machen wollte, skeptisch, ob es funktioniert wenn hier nachts die Temperatur auf 15 Grad heruntergeht, bis am nächsten morgen der Kachelofen wieder angeheizt wird: Ja, es funktioniert!
  2. Am zweiten Tag wieder 100ml lauwarmes Wasser mit 100 Gramm Roggenmehl vermischen und zum ersten Teigansatz geben.
  3. Nun 200 Gramm und 200ml lauwarmes Wasser zum Vorteig geben und wieder mind. 24 Stunden an einem möglichst warmen Ort stehen lassen.
  4. Mit dem jetzt entstandenen Sauerteig kann nun gebacken werden. Man nimmt ca. 150 Gramm ab für das nächste Brot und stellt es in einem Glas in den Kühlschrank. Das Glas sollte abgedeckt sein aber nicht vollständig verschlossen, weil der Teig Sauerstoff braucht.
  5. Solch einen Sauerteig aus dem Kühlschrank habe ich für dieses Brot genommen und ungefähr 150 Gramm Dinkelmehl Typ 1150 und 150 ml lauwarmes Wasser hinzugefügt und 20 Stunden bedeckt an einen warmen Ort gestellt. Da das Brot abends gebacken werden soll geht es am nächsten Tag so um 14 Uhr weiter.
  6. 2 Handvoll Roggenvollkornschrot mit so viel lauwarmem Wasser vermengen bis ein zähe Masse entsteht. Dies eine halbe Stunde durchziehen lassen und dann mit dem Sauerteig und einem gehäuften Tl. Salz vermischen. Nun nach und nach so viel Weizenmehl Typ 550 dazu mischen (es waren so etwa 3 El.) bis ein dicker aber nicht zu fester Teig entstanden ist. Er sollte unbedingt noch am Boden kleben. Wir haben extra viereckige Kastenformen, mit denen man halbe Brote machen kann. Diese Formen haben keine Beschichtung, daher streiche ich sie dünn mit Butter aus und schwenke Paniermehl darin, bis alle Seiten gleichmässig dünn bedeckt sind.  Diese Menge an Teig ist für so ein halbes Brot, was nun in die Form gefüllt wird. Nun wieder 3-4 Stunden an einen warmen Ort stellen und bedecken, damit der Teig nicht austrocknet.
  7. Den Ofen auf 220 Grad hochheizen, die Backform oben auf einem Gitter in den Ofen stellen und unten auf den Boden mit Schwung ein Schluck Wasser gießen, dann die Tür schnell schliessen. In den meisten Rezepten steht, dass die Temperatur 20 min. bei 220 Grad gehalten werden soll. Dies klappt bei uns nicht, denn durch den kalten Teig und die Öffnung des Ofens geht die Temperatur auf 200 Grad zurück, was offensichtlich nicht weiter schlimm ist. Nach 20 min. die Ofentür kurz öffnen um den Wasserdampf herauszulassen und das Brot bei geringerer Temperatur, so um die 180 Grad 40 min fertig backen. Aus dem Ofen nehmen und gleich aus der Form stürzen um es auf einem Gitter auskühlen zu lassen.
Die Wurst für oben drauf

Die Wurst kommt aus dem Glas, was ich vorhin aus dem Keller geholt habe …

und saure Gurke

… zusammen mit einem Glas eingelegter Senfgurken. Natürlich auch selbstgemacht, allerdings weiss ich nicht mehr nach welchem Rezept. Das muss also bis zum Hochsommer warten bis es wieder Gurken gibt.-

Gimbap

Gimbap

Der Unterschied zwischen Sushi und den koreanischen Gimbap ist der, dass Sushi minimalistisch sind, nur wenige Zutaten werden in Algen und Reis gehüllt und dann in eine Marinade aus Sojasosse und Wasabi getunkt und gegessen. Gimbap haben mehr Zutaten, die auch schon gewürzt sind. Bei den Mini Gimbap von koreanbapsang.com war eine Sauce zum Dippen auf Senfbasis dabei die ich sehr lecker fand, normalerweise werden Gimbap ohne Sauce gegessen.

Gimbap (Korean Dried Seaweed Rice Rolls)


Gimbap
 
Kategorie: Vegan
Küche: Korea
Zutaten
  • ½ Gurke
  • 2 Möhren
  • 4 schmale Algenblätter
  • 150 Gramm Rindersteak
  • 1 Knoblauchzehe
  • Reiswein
  • Soja Sauce und Sesamöl
  • eingelegter Ingwer
  • 1 kl. Tasse Sushi Reis
Arbeitsschritte
  1. Das Rindersteak in lange schmale Streifen schneiden und in Sojasauce, kleine gehacktem Knoblauch und dem Reiswein 2 Stunden marinieren und dann in einigen Tropfen Sesamöl kurz braten.
  2. Gurke in lange Stifte schneiden, etwa 10 cm lang und 0,5 * 0,5 cm Durchmesser
  3. Möhren in schmale Stifte schneiden / Julienne und in einigen Tropfen Sesamöl bissfest garen mit Salz abschmecken.
  4. Eine Espressotasse Reis mit 2 Espressotassen Wasser in einem kleine Topf zum Kochen bringen und auf kleiner Hitze 10 min. kochen, dann vom Herd nehmen und einige Tropfen Sesamöl untermischen und weitere 10 min. ziehen lassen.
  5. Nun die Algenblätter zur Hälfte mit einer Schicht Reis bedecken, die übrigen Zutaten (Fleisch, Gurke und Möhren ) darauflegen.
  6. Einige dünne Scheiben vom eingelegten Ingwer darauf legen und zusammenrollen.
  7. Vor dem Servieren in Scheiben schneiden.