Birnendicksaft und Birnenchutney

Gestern habe ich die letzten Stauden umgesetzt. Bei der Echinazea hatte ich am Ende vom Winter die Samenstände zerrieben und die Samen ein wenig unter die Erde gemischt, einige Samen waren gekeimt und gewachsen. Die alte und die jungen Pflanzen habe ich an eine andere Stelle mit frischer Erde gesetzt.  Der blau blühender Hibiskus, den ich vor 2 Jahren gekauft hatte, wuchs noch nie und auch ihn habe ich jetzt  jetzt mit viel guter Erde und Kompost umgesetzt.

Der Birnbaum trägt wie jedes Jahr gut. Die Birnen sind schon eine Weile reif aber noch nicht weich, daher kann man sie noch zu Saft verarbeiten. Ich habe also einen Eimer Birnen zu 1,5 Liter Apfel-Birnen Saft zum sofort trinken gemacht. 3 Liter eingekocht zum späteren reduzieren und 1 Topf Birnenchutney gekocht..
1 Tl. schwarzer und 1 Tl. gelber Senf, 1 El. der Samenmischung aus Senf, Kumin und Boxhornklee, 1 Tl. Ajowa, 2 klein geschnittene Knoblauchzehen, 1 große klein geschnittene Zwiebel und 1 El. geriebener Ingwer in wenig Öl anbraten bis die Samen anfangen zu Popen. Den Topf mit kleingeschnittenen, geschälten Birnen auffüllen und  1 Schuss Zitronensaft, 1 EL.  Hoisinsauce und Tamarindenpaste und 2 kleinen Chiles mit Kernen hinzugeben und kochen, dann mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken.

07.01.2017 Letztes Wochenende haben wir dann den letzten Liter auf dem Ofen zu einer dicken streichfähigen Paste reduziert. Sie schmeckt nicht nur köstlich nach Birne sondern ist auch noch leicht karamelisiert, weil der Ofen ganz zum Schluss ein wenig zu heiß wurde. Aus einem Liter wurden ca. 5 El.

Die anderen 2 Liter hatten wir schon vor einer Weile reduziert. Dieser Birnendicksaft ist absichtlich noch leicht flüssig, so dass man ihn gut in einer Salatsoße unterrühren kann.

Rote Beete – Mangold Quiche

Mangold Quiche

MangoldDa der erste Sauerteig fertig ist und wir aber kein Brot brauchen nutze ich ihn für eine Gemüsequiche. Mangold habe ich in großen Mengen geerntet weil es schon den ersten Nachtfrost gab. Alle großen Blätter die nach Westen zeigen waren angefroren aber noch sehr viele, auch große Blätter, waren völlig in Ordnung. Die größten Blätter wurden in ein feuchtes Tuch gewickelt und in den Kühlschrank gelegt um nächstes Wochenende noch einmal Capuns zu machen. Die anderen Blätter habe ich mit Stielen klein geschnitten, erst die Stiele in kochendem Wasser 5 min. garen lassen und dann die Blätter kurz blanchiert. 2 Drittel habe ich dann eingefroren und 1 Drittel kam auf die Quiche. Das waren so etwa 2 Hände voll.

Rote Beete - Mangold Quiche
 
Autorin:
Kategorie: Vegetarisch
Küche: Fusion
Zutaten
  • 2 Hände voll, klein geschnittener, blanchierter und gut ausgedrückter Mangold
  • 2 kleine Rote Beete
  • 1 Birne
  • ½ Becher Sahne
  • 3 Eier
  • Ingwer, fein gerieben
  • etwa 200 Gramm Roggensauerteig
  • 150 Gramm Dinkelweissmehl
  • 3 Gramm Trockenhefe
  • Wasser
  • 1 Tl. Curry
  • etwas Cumin und Massala
  • Salz
Arbeitsschritte
  1. Sauerteig mit Hefe, Salz und Dinkelmehl mischen und soviel warmes Wasser hinzugeben, dass der Teig sich nach einigem Kneten vom Boden löst. 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten und eventuell noch Mehl hinzufügen bis er nicht mehr an den Händen klebt, dann ausrollen und auf ein Blech geben, einen kleinen Rand formen und bedeckt wieder eine halbe Stunde gehen lassen. Für unser kleines Blech war der Teig zu viel, daher habe ich noch eine Handvoll abgenommen und als Brötchen gebacken.
  3. Die Rote Beete schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  4. Die Birne halbieren, entkernen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.
  5. Den Teigboden abwechselnd mit Rote Beete und Birnen belegen.
  6. Sahne und die Eier in einer Schüssel miteinander verquirlen und Ingwer und die Gewürze hinzugeben. Dann den Mangold unterrühren und das ganze auf dem Blech verteilen, so dass überall auch etwas von der Sahne-Ei Mischung hin kommt.
  7. Eine halbe Stunde bei 180 Grad im Ofen backen.