Furikake

Ich habe bei der Suche nach Rezepten mit Miso, Furikake entdeckt. Lange habe ich nach dem tollsten  Rezept gesucht und dies hier gefunden :

Homemade Furikake Recipe

Ich habe mich weitestgehend an die Zubereitung gehalten und nur die Mengenangaben verändert. zBsp. hatte ich nur noch 3 Tl. Gochujang und habe die also mit 5 Tl. Misopaste gemischt. Ich hatte Mugi Miso was sicherlich stärker schmeckt als das weiße Miso welches im Rezept verlinkt ist, daher nahm ich weniger. Beide Pasten habe ich gemischt und dann auf Backpapier gestrichen was ich auf den Kachelofen oben zum trocknen gelegt habe. Nach 2 Tagen war es noch nicht komplett durchgetrocknet und das habe ich dann aber im Ofen bei leicht geöffneter Tür hinbekommen. Es ließ sich wirklich sehr einfach vom Backpapier lösen und grob zerbröseln.
Eine Handvoll Bonitoflocken (Katsuobushi)  mit je einem Tl. Ketjap Manis und 1 Tl. Tamari sowie 2 Tl. Mirin habe ich dann in der Pfanne gemischt. 2 gehackte Knoblauchzehen und 1 El. Sesamsamen untergemischt und bei geringer Hitze solange gebraten, bis die Flüssigkeit verdampft war und der Pfanneninhalt eine knusprige Konsistenz hatte. Zusammen mit der trockenen Paste habe ich dann alles in der Küchenmaschine gemahlen und zuletzt 3 Blätter kleingeschnittenen Alge hinzugegeben.

Dieses Gewürz ist eine unglaublich tolle Bereicherung, es trifft so ganz genau meinen Geschmack und passt sehr gut zu einer Budda Bowl mit Rote Beete und Karotten in Hoisin Sauce, mit Sesamöl knusprig gebratenen Tofuscheiben und Granatapfelkernen mit Avocado.

 

Gimbap

Gimbap

Der Unterschied zwischen Sushi und den koreanischen Gimbap ist der, dass Sushi minimalistisch sind, nur wenige Zutaten werden in Algen und Reis gehüllt und dann in eine Marinade aus Sojasosse und Wasabi getunkt und gegessen. Gimbap haben mehr Zutaten, die auch schon gewürzt sind. Bei den Mini Gimbap von koreanbapsang.com war eine Sauce zum Dippen auf Senfbasis dabei die ich sehr lecker fand, normalerweise werden Gimbap ohne Sauce gegessen.

Gimbap (Korean Dried Seaweed Rice Rolls)


Gimbap
 
Kategorie: Vegan
Küche: Korea
Zutaten
  • ½ Gurke
  • 2 Möhren
  • 4 schmale Algenblätter
  • 150 Gramm Rindersteak
  • 1 Knoblauchzehe
  • Reiswein
  • Soja Sauce und Sesamöl
  • eingelegter Ingwer
  • 1 kl. Tasse Sushi Reis
Arbeitsschritte
  1. Das Rindersteak in lange schmale Streifen schneiden und in Sojasauce, kleine gehacktem Knoblauch und dem Reiswein 2 Stunden marinieren und dann in einigen Tropfen Sesamöl kurz braten.
  2. Gurke in lange Stifte schneiden, etwa 10 cm lang und 0,5 * 0,5 cm Durchmesser
  3. Möhren in schmale Stifte schneiden / Julienne und in einigen Tropfen Sesamöl bissfest garen mit Salz abschmecken.
  4. Eine Espressotasse Reis mit 2 Espressotassen Wasser in einem kleine Topf zum Kochen bringen und auf kleiner Hitze 10 min. kochen, dann vom Herd nehmen und einige Tropfen Sesamöl untermischen und weitere 10 min. ziehen lassen.
  5. Nun die Algenblätter zur Hälfte mit einer Schicht Reis bedecken, die übrigen Zutaten (Fleisch, Gurke und Möhren ) darauflegen.
  6. Einige dünne Scheiben vom eingelegten Ingwer darauf legen und zusammenrollen.
  7. Vor dem Servieren in Scheiben schneiden.