Spitzkohl Ernte 2017 und Kimchi

Letzte Woche hatte ich angefangen den Spitzkohl zu ernten bevor er komplett von jungen Weinbergschnecken aufgefressen wird. So ein Schneckenproblem hatte ich noch nie, dazu war es in den anderen Jahren einfach zu trocken.  Rosenkohl und andere junge Kohlpflanzen hatte ich mit einem Netz bedeckt, nachdem ich ein zweites Mal nach Kohlweisslingsraupen gesucht hatte. Das Netz reichte aber nicht für alle Pflanzen. Es war auch wieder eigentlich zu spät. Ich finde es so hässlich, da so ein Netz zwischen all den Pflanzen zu haben und hatte gehofft, dass Sellerie und Tomatenpflanzen zwischen dem Kohl, die Kohlweisslinge abhalten. Leider war das nicht so und es ist schon ziemlich viel zerfressen.

Insgesamt waren es 6 Köpfe Spitzkohl in verschiedenen Größen und manche waren stark zerfressen mit mir unbekannten Raupen innen im Kohl, andere sahen sehr gut aus. 1/2 Kopf wurde zu Kimchi verarbeitet und der Rest zu Sauerkraut. Wir haben jetzt einen Tontopf mit Deckel und einer Wasserrinne aber leider keine halbrunden Steine um das Sauerkraut zu beschweren, da haben wir es mit einem Plastikdeckel und einem Schälchen versucht. Update: leider konnte ich den ganzen Inhalt auf den Kompost schütten, weil alles stark verschimmelt war. Wie Schade, da mache ich das Sauerkraut doch nächstes Jahr wieder in Gläsern.

Das Kimchirezept ist nach Maangchi aber mit den Mengen habe ich eher frei herumexperimentiert. Im Verhältnis weniger Kohl und mehr Frühlingszwiebeln. Das Porridge habe ich ganz weggelassen und Buchu (Schnittknoblauch) hatte ich nur sehr wenig im Garten. Leider hatte ich auch keine getrockneten Shrimps. Nach 2 Tagen in der Sonne steht es nun im Kühlschrank und schmeckt noch ganz mild.