Rhabarbersaft

Nun gab es die zweite Rhabarberernte und diesmal hatte ich vorher beim Surfen den Blogevent Rhabarber von kochkarussel gefunden. Da gab es auch das Rezept für Rhabarbersaft von Aska’s Hexenküche. Da es bei mir insgesamt 1, 2 kg frisch geernteter Rhabarber war, hatte ich auch ziemlich viel Schale aber keine Enden. Im Rezept hieß es, dass man die Schale und Enden von 600g Rhabarber nehmen soll, die Schale in einem Topf mit Wasser bedecken und 20-40 min köcheln (zusammen mit 50g Zucker, Saft von einer halben Zitrone und 2 El Vanillezucker).

Wir brauchten mal wieder Duschwasser, also lief die Küchenhexe und ‚vor sich hin köcheln‘ war kein Problem. Habe die Schalen in einem kleinen Topf zusammengedrückt und insgesamt 1,5 Liter Wasser darauf gegossen. Zitrone hatten wir nicht also 1/2 Orange ausgepresst, 2 El. Zucker und keine Vanillezucker hinzugefügt. Nach einer Stunde köcheln mal probiert und da fand ich den Geschmack enttäuschend wässerig.

Nach dem Rezept habe ich dann den Sud in eine Plastikschüssel umgefüllt und am nächsten Abend (also nicht nach 12 sondern 24 Stunden) noch einmal aufgekocht, abgeseit und in eine Flasche abgefüllt. Den Rest habe ich mir in ein Glas gegossen und abkühlen lassen. Ja, da war schon mehr Rhabarbergeschmack drin aber immer noch nicht genug und auch dass der Saft süß ist, stört mich irgendwie.

Fazit: beim nächsten mal mit einigen vollständigen Rhabarberstücken und kein Zucker!