Grünkohl Bratlinge

Grünkohlbratlinge

Seit vorgestern, als ich ein wenig gesurft habe weiß ich, dass 2014 in den USA ein Grünkohlhype entstand, der auch letztes Jahr hier in den Kochblogs Thema war. Sehr lustige Sache, Als Norddeutsche habe ich schon als Kind Grünkohl geliebt. Es mussten ganz spezielle Würstchen hinein, die sich meine Schwester, die in Süddeutschland lebt immer noch extra aus dem Norden schicken lässt.

Dem Grünkohl im Garten ging’s ja garnicht mehr gut. 2 Pflanzen hatte ich ganz raus gerissen, sie waren oben, wo länger Schnee drauf lag, ganz labrig und weiß. Ich hatte erwartet, dass sich die Pflanzen erholen wenn die Temperaturen steigen aber das taten sie nicht. Von den nächsten 3 Pflanzen habe ich den oberen Teil geerntet, da sahen die Blätter noch ganz o.k. aus. Die unteren Blätter hatten viele schwarze Stellen, ich würde denken, dass sie doch erfroren sind. Meine Idee war, da es ja diese indischen Spinatbällchen gibt wollte ich die nun mit dem Grünkohl probieren.

Ich habe die harten Blattrippen entfernt und die Blätter dann in kochendem Wasser 3 Min. blanchiert, mit kalten Wasser abgespült und ausgepresst. Der mickrige Ertrag hatte die Größe eines Tennisballs.

Grünkohl Bratlinge
 
Autorin:
Kategorie: Vegetarisch
Küche: Fusion
Zutaten
  • Grünkohl, blanchiert und ausgepresst von der Größe eines Tennisballs
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 3 El. Paniermeht
  • 1 gehäufter Tl. Garam Massala
  • 1 Stück Ingwer etwa so groß wie ein kleiner Finger
  • 1 Ei
  • Salz
Arbeitsschritte
  1. Grünkohl von den harten Blattrippen zupfen, dann in kochendem Wasser blanchieren, mit kaltem Wasser abspülen und ausdrücken. In kleine Stücke schneiden
  2. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden
  3. Alle Zutaten vermischen und mit den Händen kleine flache Bratlinge formen. Bei mir wurden es 6 Stück.
  4. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Bratlinge ca. 20 Min. bei mitllere Hitze braten, zwischendurch wenden.

 

Sie waren wirklich sehr lecker geworden, ein schnelles Essen und dazu gab es einen Rohkostsalat aus 1 Möhre, 1/2 roten Beete, 1/2 schwarzer Rettich (knackig aus eigener Ernte vom Keller aus der Sandbox), geriebener Ingwer, Erdnussöl, 2 Tropfen Sesamöl und Salz.