Gewächshausheizung zweiter Versuch

Gewächshaus im Winter

Da es letztes Jahr nicht geklappt hat den Kompost im Gewächshaus als Heizung zu nutzen, habe ich dieses Jahr im Oktober angefangen Pflanzenreste statt auf den Kompost im Garten, in das Gewächshaus zu bringen, in die Kiste zwischen den beiden Beeten an der Rückwand. Eine Schubkarre geschredderte Äste, 2 Schubkarren Laub und eine Schubkarre voll Rasenschnitt habe ich nach und nach dazu gegeben und verteilt. Am 5.11.17. wurden dann doch fast alle Tomatenpflanzen aus dem Gewächshaus entsorgt und die unreifen Tomaten zum Nachreifen ins Haus gebracht. Die kleinen Gelben lasse ich noch wachsen, die sehen noch gut aus. In der folgenden Nacht soll es zum ersten Mal frieren.

Der Kompost im Gewächshaus müsste schon Wärme abgeben. Den Kompost im Garten haben wir gewendet und eine Schubkarre davon mit viel Regenwürmern ins Gewächshaus gebracht.
Am letzten Novemberwochenende wurde noch eine Tupe Pferdemist geholt und anschließend noch 2 Schubkarren voll mit  Erde dazu gegeben. Die Trennwände aus Stegplatten zum Rest des Gewächshauses vom letzten Jahr habe ich wieder angebracht und dann innen mit 3-lagiger Luftpolsterfolie ausgekleidet. Die vordere Seite mit den Isolierglasfenstern und die Rückseite mit der Mauer bleiben frei aber die Luftpolsterfolie unter den Stegplatten vom Dach habe ich jeweils 10 cm auf die Wände überlappen lassen, weil dort doch immer noch Luftschlitze sind.
Der Innenraum ist jetzt ziemlich voll mit dem Oleander der Feige und den Aloe Vera.
Mitte Dezember haben wir dann den Rest der Folie noch von außen vor den Eingang gehängt, insgesamt 15m.

Der Winter war ganz unglaublich mild, nur einzelne Tage mit leichtem Dauerfrost. Der Kompost – Erdhaufen war nie gefroren, obwohl es auch in dem Teil des Gewächshauses Frost gegeben hatte. Die Physalis, die direkt am Fenster stand war oben erfroren. Ich hatte dann wieder eine Grabkerze und die 100 Watt Infrarot Platte bei Frost angeschlossen. Mitte Januar habe ich kleine, von selbst ausgesäte Salatpflanzen aus dem Garten in das Gewächshaus umgepflanzt und Radieschen gesät.

Update Anfang April: irgendwo muss da eine fiese Schnecke sein. Alle Radieschen, die einen Monat später noch dazugesetzten Kopfsalate und die Kohlrabipflänzchen sind weggefressen. Nur noch die 3 Eichblattsalate haben überlebt.