Za‘atar

Anfang des Jahres hatte ich eine Pflanze Zatar Sarawi und eine Pflanze syrischen Oregano gepflanzt. Die beiden Pflanzen sind natürlich noch sehr klein und ich konnte noch nichts von ihnen ernten, als ich nun die Gewürzmischung Za ´atar zusammenstellen wollte. Ich habe also genommen was in größeren Mengen im Garten wuchs und das sah so aus:
Von Majoran, Thymian und Oregano je etwa 5 Zweige und je 3 Zweige Bohnenkraut und Ysop.

Ich habe die Schüssel mit den frischen Kräutern erst einmal ein paar Stunden auf den warmen Kachelofen gestellt, dann die Blätter abgestreift und kleingehackt. 
Danach habe ich 1 Tl. Kreuzkümmel mit 1 Tl Fenchel und 3 Tl. Sesamsamen in einer Pfanne geröstet und anschließend im Mörser zerkleinert. Zuletzt diese Mischung mit 3 Tl. Sumac und den frischen Kräutern gemischt.

Als erstes habe ich damit eine kleines Lammkarree eingerieben bevor es in den Ofen kam und das verbleibende Gewürz wurde wieder auf den Ofen gestellt, damit es vollständig durchtrocknet.

Reisnudelsalat mit Furikake

Heute zum späten Frühstück habe ich mir eine Schüssel Reisnudelsalat mit Furikake gemacht, weil mich ein Rezept aus der süddeutschen dazu inspiriert hat. Gestern gab es vietnamesische Hühnersuppe mit Reisnudeln und von den Nudeln war eine Portion übergeblieben. Einige, allerdings gekaufte Stängel Koriander gab es noch im Kühlschrank und die Zweige vom vietnamesischen Koriander, die ich vor dem Frost in Wasser gestellt hatte, hatten gewurzelt und letzte Woche waren sie eingetopft worden. Linsensprossen sind gerade am keimen und ein Rest getrocknete Miso-Gochujang Paste gab es auch noch im Kühlschrank. Für das Furikake habe ich mich aber an mein letztes Rezept gehalten und Bonitoflocken verwendet, dazu Mirin, Tamari, Ketjap Manis, Sesamsamen und klein gehackten Knoblauch in einer Pfanne so lange auf kleiner Flamme gebraten, bis die Flüssigkeit verdampft war und dann kleingeschnittene Noriblätter und die getrocknete Gochujang-Miso Paste hinzugegeben und noch einmal in der Küchenmaschine zerkleinert.

Reisnudelsalat mit Furikake
 
Küche: Asien
Zutaten
  • 1 kleine Schale dünne Reisnudeln, nach Packungsanleitung eingeweicht und abgegossen.
  • 1 in feine Streifen geschnittene Karotte
  • einige Blätter Romanasalat in Streifen geschnitten
  • 1 in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel
  • 1 Handvoll Linsensprossen
  • je 2 El. kleingeschnittene Blätter Koriander und vietnamesischer Koriander
  • 1 Tl. Sesamöl
  • je 1 El. Mirin und Reisessig
  • 2 El. Furikake
Arbeitsschritte
  1. Linsensprossen anbraten,
  2. Reis und Gemüse mischen, mit Sesamöl, Mirin und Reisessig mischen,
  3. Furikake darüberstreuen und mit den Linsensprossen anrichten.

 

Yacón

Die Blätter der Yacón sind nun nach dem letzten Frost erfroren und ich habe die Knollen geerntet. Alle Zweige habe ich abgeschnitten und den inneren Teil der Pflanze mit Erde wieder eingepflanzt, etwas gegossen und zum Überwintern in den Keller gestellt. 
Mal sehen ob sie austreibt. Vor zwei Jahren hatte ich schon einmal eine Pflanze im Topf zum Überwintern geschenkt bekommen aber die war nicht wieder ausgetrieben, vielleicht war sie vertrocknet.

Diese, gekaufte Pflanze war etwa 1,5 Meter hoch geworden, hatte lange Gelb geblüht und eine große Anzahl von dicken Wurzeln gebildet.

Als erstes probierten wir ein Stück Yacón roh. Die Konsistenz ist knackig, die Knolle schmeckt leicht süß, frisch und fruchtig, aber es war geschmacklich nicht so überzeugend. In den nächsten Tagen hatte ich einmal ein Stück Wurzel in Obstsalat gerieben, was ganz gut passte. Ein anderes Mal hatte ich Yacón mit auf ein Blech Ofengemüse getan, sie war weich und sehr süß geworden aber auch das überzeugte nicht so sehr. Zu guter Letzt habe ich die letzten beiden Knollen entsaftet und zu Sirup eingekocht und werde den Sirup hier und da als Ersatz für Ahornsirup nutzen.

Lammrollbraten mit Süsskartoffel und Kardy

Im Gewächshaus wächst noch Buschbasilikum, es gibt die letzten Winterheckzwiebeln und ein Stück Lammbauch in der Gefriertruhe. Ich hatte vorgestern eine große Kardy geerntet und zubereitet, davon gab es noch Reste und von den Süsskartoffeln die ich schon geerntet hatte, waren noch einige dürre Exemplare übrig. Mangold gibt es im Garten noch genug, die Wühlmäuse haben ihn dieses Jahr nicht gefunden.

Aus Basilikum, Oregano, Knoblauch, 1 Jalapeño, Fenchelgrün und Winterheckzwiebeln habe ich eine Paste hergestellt und auf den ausgebreiteten Lammbauch gestrichen und mit Meersalz bestreut. Darüber kamen einige Blätter Mangold und etwa 5cm vom einen Rand dann die geschälten Wurzeln der Kardy. Ein Rest Schafskäse mit Creme Fraiche gemischt kam dann auf die Kardywurzel. Das Fleisch wurde fest aufgerollt, so dass die Wurzeln in der Mitte waren, mit einem Bindfaden umwickelt und auf einem Rost mit Backblech darunter im Ofen bei etwa 200 Grad 1 Stunde gebacken. Der Bauch ist sehr fett und so kann der größere Teil vom Fett austreten und in das Backblech laufen. Dann habe ich den Rollbraten in eine Auflaufform zu  den Süsskartoffeln und den Kardystielen gelegt und eine weitere Stunde in den Ofen geschoben. Die Kardywurzeln in der Mitte waren ungenießbar hart und wir haben sie wieder entfernt, der Rest war köstlich.

 

 

 

 

 

Kardy

Kardy ist ein Verwandter der Artischocke und das Hauptanbaugebiet ist die Schweiz. Letztes Jahr hatte ich zum ersten Mal einige Pflanzen aus Samen gezogen aber die Blattstiele die man als Gemüse isst waren zu dünn für eine Ernte, da man nicht nur die Stacheln entfernen muss sondern die Stiele auch noch schälen, also wie beim Rhabarber die Fäden abziehen.

2 Kardypflanzen überstanden den Winter, eine wurde sehr hoch mit einem wunderschönen 1,5m hohen Blütenstamm. Die Pflanzen die ich nun dieses Jahr gezogen hatte bekamen jeweils eine Schaufel abgelagerten Pferdemist in das Pflanzloch und den ganzen Sommer über immer wieder Brennesseljauche. Als ich im Spätsommer die Blattstiele immer noch sehr dünn fand, gab ich noch zusätzlich je eine Schaufel Kompost um die Pflanzen und da entwickelten sie sich besser.

Nun haben wir also die ersten Pflanze probiert, das Schälen ist schon sehr pieksig und mühselig, man muss die Stiele auch wirklich lange kochen und die inneren Stangen waren sehr zart, wunderbar bitter, bei den äußeren hätte ich mehr abschälen sollen, sie waren zu faserig.

asiatisches gemischtes Gemüse mit Quinoa

Gestern hatte ich den riesigen wunderschönen lila Blumenkohl geerntet und heute essen wir die zweite Hälfte mit viel anderem Gemüse aus dem Garten. Die Ringelbeete, die ich Anfang April gesät habe ist nun nach dieser unglaublich langen Zeit auch mal gewachsen und die Karotten mussten ausgedünnt werden.

asiatisches gemischtes Gemüse mit Quinoa
 
Autorin:
Kategorie: Fleisch
Küche: Asien
Zutaten
  • 1 Steak
  • ½ lila Blumenkohl,
  • 4 Stangensellerie
  • 2 kleine Ringelbeete
  • 1 kleine Zucchini
  • einige kleine Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • je 1 Zweig vietnamesischer Koriander und thailändisches Basilikum
  • 1 Espressotasse roter Quinoa
  • ½ kleiner Jogurt und ½ Zitrone
  • Eine Stück Gurke
  • ½ Glas Pflaumensosse
  • 2 El. Hoisinsauce
  • 2 El. Ketjap Manis
  • 5 El. Sojasauce
  • 1 El. Sesamöl
Arbeitsschritte
  1. Blumenkohl in Röschen zerteilen und die Zucchini in lange Streifen schneiden und in Sojasoße in einer Pfanne mit Deckel dünsten bis die Zucchini gar ist und der Blumenkohl nicht bissfest. Das Gemüse aus der Pfanne nehmen und Sesamöl hineingeben.
  2. In einem kleinen Topf Wasser zum kochen bringen und den Quinoa mit einer Prise Salz hineingeben und gar kochen.
  3. Die Gurke in Streifen schneiden und Jogurt mit Zitronensaft verrühren.
  4. Zwiebel und Knoblauch würfeln und in einer Pfanne mit den in Streifen geschnittenen Karotten leicht anbraten um dann die Streifen der Ringelbeete und vom Stangensellerie mit Hoisin Sauce und Ketjap Manis unterzurühren. Den Deckel daraufgehen und bei mittlerer Hitze garen.
  5. Wenn das Gemüse gerade noch Biss hat aus der Pfanne nehmen und die Pfanne wieder erhitzen und das Steak braten.
  6. Quinoa abgießen, auf die Teller verteilen. Das Steak in Streifen schneiden und das Gemüse kurz noch einmal in der Pfanne aufwärmen und dann auf die Teller verteilen. Die Pflaumensosse in der Pfanne erhitzen und mit dem Gemüse, der Gurke, Jogurt und den Kräutern verteilen.

 

Brotaufstrich aus Erbsen und Puffbohnen

Nun habe ich die wirklich letzten Erbsen geerntet und noch einige frische Puffbohnen. Da es dieses Jahr wirklich sehr extrem war mit den Erbsenkäfern habe ich beschlossen sie komplett zu ernten wenn sie noch grün sind und sämtliche Erbsenschoten nach dem Auspulen in den Müll zu schmeißen. Also dieses Jahr keine Samenproduktion um die Plage zu minimieren. Die Palerbsen sind ja etwas mehlig und daher hatte ich die Idee sie zu kochen und zusammen mit ausgepalten dicken Bohnen zu einem Brotaufstrich zu pürieren. Einige Stängel Schnittlauch und Pfefferminzblätter kamen dazu und damit es noch gesünder ist 2 El Leinöl.

Edamamenudeln mit asiatischem Pesto

Die Im Garten gesäten Edamame sind nicht gekeimt obwohl ich sie auch eine Nacht vorher in Wasser eingeweicht hatte aber es war zu der Zeit, kurz nach den Eisheiligen eindeutig zu kalt. Ich werde es nächstes Jahr wieder versuchen. Nun habe ich Edamamenudeln geschenkt bekommen, der Garten ist voll Kräuter und wir machen eine Radtour, da braucht es ein einfaches Essen zum Mitnehmen. Ich habe also eine Kräutersoße gemacht, getrocknete Pilze, Karotte, Knoblauch, Zwiebel und Nudeln eingesteckt und vor Ort gekocht.

Edamamenudeln mit asiatischem Pesto
 
Kategorie: Vegan
Küche: Asien
Zutaten
  • eine handvoll getrocknete Pilze
  • 1 Zwiebel und eine Knoblauchzehe fein gehackt
  • 1 Karotte in Scheiben
  • 2 El. Erdnussmus
  • 2 El. Mirin
  • 1 El. Sesamöl
  • etwas Chiliöl
  • 2 El. Rapsöl
  • 1 Strauß frischer Koriander
  • einige Blätter vietnamesischer Koriander
  • einige Spitzen von thailändischem und Buschbasilikum
  • geriebener Ingwer
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 El. Sesamsamen
Arbeitsschritte
  1. alle Öle bis auf einen El. Rapsöl mit Zitronensaft, Mirin, Erdnussmus und dem geriebenen Ingwer mischen und die fein gehackten Kräuter unterrühren.
  2. Pilze einweichen
  3. Edamamenudeln nach Packungsanweisung kochen
  4. Sesamsamen ohne Öl anbraten und dann Rapsöl, Zwiebel, Karotte, Knoblauch und die Pilzen hinzufügen und ebenfalls anbraten. Die Nudeln unterrühren, dann den Herd abschalten und die Kräutersoße unterrühren

Lammschulter aus dem Ofen

Im Garten gibt es viele frische Kräuter. Den Oregano hatte ich letztes Jahr im Steingarten ausgesät und nun sind 3 Pflanzen gut gewachsen. Eine ältere Oreganopflanze hatte ich umgesetzt, was ihr auch sehr gut bekommen ist. Der Thymian blüht gerade.

Lammschulter mit Ofengemüse
 
Kategorie: Fleisch
Küche: Europa
Zutaten
  • kleine Lammschulter
  • 2 Zweige Thymian und 1 Zweig Zitronenthymian
  • 1 sehr kleiner Zweig Marzipansalbei mit etwa 6 kleinen Blättern
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Zweige kleinblättriger Oregano und 1 Zweig grossblätteriger Oregano
  • 3 Knoblauchzehen
  • ½ Tl. Paradise Grain und ½ Tl. Sezchuanpfeffer gemörsert
  • Zesten einer halben Orange
  • Saft einer halben Zitrone
  • ½ Tl. Birnendicksaft
  • 1 Tl. Tahin
  • 1 gehäufter El. mittelscharfe Senf
  • 2 El. Rapsöl
Arbeitsschritte
  1. die Knoblauchzehen in Stifte schneiden und die Lammkeule damit spieken
  2. alle Zutaten im Blender zu einer Soße pürieren und die Lammkeule damit einstreichen
  3. Im Ofen zusammen mit rohem grob zerkleinertem Gemüse 2 Stunden bei 180 Grad garen

 

asiatisches Pilz – Auberginengemüse als Sushi

Um die Pilze von der Pilzbrühe zu nutzen und auch den letzten Sushireis zu verbrauchen habe ich Gemüse gebraten, gewürzt und den frischen Koriander aus dem Garten hinzugegeben. Einen kleinen Teil vom Gemüse wurden als Sushi zubereitet, weil nur noch wenig Reis da war.

asiatisches Pilz - Auberginengemüse als Sushi
 
Kategorie: Vegan
Küche: Asien
Zutaten
  • 1 Aubergine
  • 2 handvoll getrocknete und gekochte Shiitake und Steinpilze, in Streifen geschnitten
  • einige Winterheckzwiebeln
  • Koriander zerkleinert
  • 1 Stück geriebener Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen in feinen Würfeln
  • 1Tl. Gochujang
  • ½ Tasse Sushireis
  • 2 El. Mirin
  • jeweils 1 El.Sesamöl und Erdnussöl
  • 2 El. Sojasauce
  • 2 Tl. Fishsauce
  • 2 El. Wakame
  • 2 El. Furikake
  • 4 Blätter geröstete Algen ( California Roll )
  • Salz
Arbeitsschritte
  1. Wakame in eine Tasse Wasser geben und einweichen.
  2. Die Aubergine würfeln und salzen, nach ½ Stunde gut waschen, trocken tupfen und in Erdnuss - und Sesamöl anbraten.
  3. Eine halbe Tasse Reis waschen und mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz auf kleiner Flamme zum Kochen bringen und auf sehr kleiner Flamme mit Deckel gar kochen. Mirin und 1 El Furukake unterrühren.
  4. Die Pilze zur Aubergine geben weiter braten und dann Ingwer, Knoblauch, Soja - und Fishsauce, Gochujang die Winterheckzwiebel dazu geben.
  5. Reis auf die mittlere Hälfte des Algenblatt geben und einen schmalen Streifen der Gemüsefüllung. Dann das Sushi einrollen.
  6. Das übrige Gemüse mit Wakame noch einmal erwärmen auf den Teller geben und mit reichlich frischen Koriander und 1 El Furikake bestreuen.