2019 erste Saaten

Gestern am 8. Februar war es frühlingshaft lau, ab und zu kam die Sonne raus, der Boden war gerade eben aufgetaut und ich habe die ersten Beete bearbeitet und Puffbohnen gesät. Ich kann es eigentlich nicht wirklich glauben, dass nun der Winter zuende ist, aber es fühlt sich so wunderbar danach an.

Letzte Woche hatte ich noch die Erde von frischen Maulwurfhügeln genommen um die Tomaten auf der Fensterbank zu säen, da war der Boden noch gefroren.

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Nun am 1. März kann man rückblickend sagen, dass der ganze Februar 2019 außergewöhnlich sonnig und tagsüber warm war. Ein stabiles Hoch hatte sich festgesetzt und wir konnten jeden freien Tag draußen arbeiten. Mitte Februar hatte ich dann schon ein halbes Beet mit Karotten und chinesischen Frühlingszwiebeln gesät und auch zum ersten Mal Haferwurzeln. 

Heute werde ich die Tomaten vereinzeln, sie sind schon prima gewachsen.

 

 

 

Gemüse aus dem Keller Anfang Februar 2019

Muskatkürbis

Es schneit vor sich hin, wir heizen vor uns hin und morgen wollte ich neuen Rinderbouillon aufsetzen, weil der Küchenofen sowieso die ganze Zeit läuft. Heute wollte ich mal anfangen den Kürbis zu verbrauchen den ich hier aus dem Gemeinschaftsgarten geschenkt bekommen hatte und der im Keller lagerte. Äpfel und Karotten in Sand gelagert sind auch noch im Keller.
Die Äpfel sind mittlerweile sehr mürbe aber immer noch o.k. und die Karotten ganz wunderbar knackig. Apfel und Kirschsaft so mitten im Winter ist natürlich auch was tolles.

Chicoree im Flur

Chicoree

Nach einer guten Ernte im Winter 2017 waren letzten Winter die Chicoreeknollen sehr klein geblieben. Ich hatte sie daher in einen Eimer gesetzt und aber kaum was geerntet. 2018 schaffte ich es sie zu ernten bevor die Wühlmäuse die ganzen Wurzeln aufgefressen hatte. Ich pflanzte sie wieder in eine Maurertuppe und hatte auch noch einen halben Eimer mit Pferdemist, den ich unter die Erde mischte. Das wurde die bisher beste Ernte. Ich hatte die Wurzeln so gepflanzt, dass sie oben noch ein Stück aus der Erde schauten und darauf geachtet beim Ernten etwa 2 Zentimeter oberhalb der der Wurzel abzuschneiden, so dass ich alle Chicorees ein zweites Mal ernten konnte.
Das obere Bild ist ist von Anfang Dezember und das untere von Ende Januar.

Chicoree

 

Update Austernpilze 2018

Austernpilze

Das ganze Jahr 2018 war sehr warm und extrem trocken. Die Baumstämme mit der Pilzbrut standen zwar im Schatten aber da in 2017 nichts zu sehen war, hatte ich mich nicht weiter um sie gekümmert. Anfang Oktober sah ich dann die ersten Austernpilze unten aus den Stämmen wachsen. 2 Pilze konnte ich ernten. Aus einem zweiten Stamm wuchs dann noch einer, der aber sehr klein blieb. Weitere Pilze im oberenTteil des Stamms vertrockneten bevor sie größer wurden. Da bleibt es ja sehr spannend was im nächsten Herbst passiert.

In den Pappeln mit der Enokipilzbrut wuchsen aber keine Pilze.

Pak Choi

Im Juli hatte ich schwarzen Rettich und Pak Choi in der Multipalette gesät. Im Garten kann bei Trockenheit wirklich nichts mehr gesät werden, weil ich ja nicht jeden Tag 2 mal giessen kann. Dann ist der Pak Choi so unglaublich gut gewachsen wie noch nie. Ich hatte eine Rinne gemacht, ein wenig Kompost eingearbeitet und dann diese Rinne mit mehreren Gießkannen gewässert, so dass die Wurzeln nach dem Einpflanzen gleich in die Tiefe wachsen konnten.  Am 1.10, einem wunderschönen langen Herbstwochenende mit sehr kalten Nächten und warmen Tagen hat es zum erstan Mal Bodenfrost gegeben.  Die Pak Choi und mangoldblätter waren morgens ganz hart gefroren und sind dann unbeschadet wieder aufgetaut.

Ich habe sehr viele Pflanzen verschenkt, weil wir soviel gar nicht essen konnten. Das Pak Choi Kimchi ist beim zweiten Anlauf auch sehr gut gelungen

 

Erbsen 2018

Auch Ostern schneite es nach einer weiteren Kältewelle nochmal kräftig, also ein ziemlich absonderlicher 1. April mit Schnee schippen. Aber dann fing es kräftig an zu tauen und wir stellten alle Regentonnen auf um das Schmelzwasser einzufangen. Am nächsten Tag konnte ich dann wenigstens das Beet für die Erbsen vorbereiten. Dort scheint den ganzen Tag die Sonne hin und der Boden war aufgetaut. Palerbsen hatte ich letztes Jahr nur zur Saatgutproduktion angebaut, da gibt es dieses Jahr eine ganze Reihe. Eine zweite Reihe teilen sich Zuckerschoten und Markerbsen.

Zur Freude gab es dann eine große Lachsforelle aus dem Ofen, auf Reis mit Würze vom eigenen getrockneten Suppengemüse und Weißwein und dazu die letzten gefrorenen Erbsen aus dem vorherigen Jahr.

Kältewellen im Frühling 2018

Es ist unglaublich kalt. Die Tiefdruckwirbel hängen über Südeuropa und über uns liegt ein Hoch welches sibirische Kälte bringt. Seit 4 Tagen habe ich 5 Kerzen zusätzlich zur Infrarotplatte im Gewächshaus stehen. Tagsüber scheint meist die Sonne, weshalb die Temperaturen im abgetrennten Teil vom Gewächshaus meist über 10 Grad liegen, auch wenn draußen Dauerfrost ist. Alle Pflanzen in kleinen Töpfen habe ich ins Haus geholt und die anderen haben die -5.5 Grad nachts gut überstanden. Draußen war die Temperatur auf -13 Grad heruntergegangen. Grün im Schnee sieht zwar schlapp aus, wenn es gefroren ist, aber am Tage taut es wieder auf. Das Winterpostelein habe ich jetzt immer wieder ausgedünnt, weil so viele Pflanzen gekeimt waren. Es hatte sich doch stark im letzten April selber ausgesät was ich nicht vermutet hatte.

Die Radischen im Kompostbeet haben bisher auch alles gut überstanden, es wird dort also sicher auch von unten Wärme produziert. Den schon im Haus vorgezogenen Kopfsalat setze ich aber lieber noch nicht dort hinein.

Der Küchenofen läuft seit dem Morgen und daher kann man sich überbackene Brötchen zum Frühstück machen z.Bsp. mit Käse, Olivenöl, getrockneten Tomaten, Zwiebeln und dann frisch geerntetes Winterpostelein dazwischen.

Es ging dann noch weiter mit der Kälte bis in den März hinein. Auf der nicht abgetrennten Seite des Gewächshauses war der Boden gefroren, weil die schmale Seite nur Einfachfenster hat, aber ein Winterjasmin im Topf, blühte unverdrossen weiter, hinter bezaubernden federartigen Eissternen.

Ingwer – Ernte und Einkochen

Mitte November habe ich Ingwer und Kurkuma geerntet, die Blätter wurden langsam gelb. 2 Stück Ingwer und 1 Stück Kurkuma habe ich in einen kleineren Topf gepflanzt und ins Haus in einen kühlen Raum gestellt.

Den restlichen Ingwer habe ich süß – sauer zu Sushi Ingwer eingelegt. Mich stört, dass er noch dünner hätte gehobelt werden müssen. Ich habe aber leider keinen so feinen Hobel gehabt und mit mit dem Messer habe ich es auch nicht geschafft. Der Ingwer wurde in einer Reisessig –  Zucker Mischung in kleinen 60 Gramm Einweggläsern eingekocht.

Den Kurkuma habe ich sehr klein geschnitten, erst auf dem Kachelofen getrocknet und dann gemörsert.

Salat im November

Bisher hat es immer noch nicht gefroren, man kann weiterhin wunderbar frischen Salat ernten. Der Radicchio hat leider erst sehr kleine Köpfe ausgebildet, so dass ich bisher nur die kleinen Exemplare oder einzelne Blätter geerntet habe. Endiviensalat hat große Köpfe, es gibt noch Reste von Ruccola und Grün im Schnee ist dort gekeimt und gewachsen, wo ich die ausgeblühte Pflanze aus dem Gewächshaus hingeworfen hatte. Immer neue Borretschpflanzen wachsen und fangen an zu blühen und auch die Kapuzinerkresse hat noch viele wunderschöne Blüten.

Meerrettich

Meerrettich

Heute habe ich einen der 3 Meerrettich Horste ausgegraben. 2 Wurzeln sind schön dick und man sieht, dass auch diverse Tiere im Laufe der Zeit daran genagt haben. Bei den Pastinaken, die ich heute aus dem Boden gezogen habe, war allerdings eine komplett ausgehöhlt und auch vom Chicorée fehlte bei einer Wurzel das untere Stück. Ja, ja die Wühlmäuse, die Feinschmecker!

Wurzelgemüse